Pressemitteilung zum Produktions-Greenlight des Kinofilms

ZWINGLI - DER REFORMATOR (ARBEITSTITEL)

Regie: STEFAN HAUPT

Drehbuch: SIMONE SCHMID

Mit Max Simonischek, Andrea Zogg, Marthe Keller u.v.m.

Eine Produktion von:

C-Films AG (Schweiz) und EIKON SÜDWEST GmbH (Deutschland) in Koproduktion mit dem Schweizer Fernsehen SRF

Unterstützt von:

Schweizer Bundesamt für Kultur BAK, Zürcher Filmstiftung, Ascot Elite Entertainment, Suissimage, Evangelisch-Reformierte Landeskirche des Kantons Zürich, uvm.

Presenting Sponsor:

Zürcher Kantonalbank

Die C-FILMS AG freut sich sehr darüber, für die seit über 2 Jahren in Entwicklung stehende Produktion „ZWINGLI - DER REFORMATOR“ das Produktions-Greenlight geben zu können. Das ambitiöse Vorhaben, welches die Zuschauer in die Welt der mittelalterlichen Schweiz entführt, ist zwar noch nicht gänzlich ausfinanziert, aber mit den Förderzusagen seitens des Bundesamtes für Kultur, der Zürcher Filmstiftung und der Koproduktionsbestätigung durch das Schweizer Fernsehen SRF konnte eine Finanzierung abgesichert werden, welche eine Durchführung der Produktion sicherstellt. Presenting Sponsor des Films ist die Zürcher Kantonalbank. Die Monate bis zum Drehbeginn sollen für eine möglichst detailgetreue Vorbereitung genützt werden und natürlich auch zur Absicherung der noch vorhandenen Finanzierungslücke führen.


Mit einer Vielzahl unterschiedlichster Aktivitäten würdigt Europa in den nächsten Jahren die „Welt der Reformation“. Der Film „ZWINGLI - DER REFORMATOR“ wird zweifelsohne das grosse Highlight im Reigen dieser Aktionen sein – wir machen Historie erlebbar und greifbar. Generationsübergreifend und für jedermann zugänglich wird Zwinglis einzigartiger Werdegang beschrieben: Eine starke, in der Öffentlichkeit neu und differenziert wahrgenommene Figur.


Regie in der schweizerischen-deutschen Koproduktion führt Stefan Haupt (DER KREIS, FINSTERES GLÜCK). In den Hauptrollen sind der Schweizer Max Simonischek („ZWINGLI“) (DIE GOETTLICHE ORDNUNG, AKTE GRÜNINGER, GOTTHARD, u.a.), der Bündner Andrea Zogg („CHORHERR HOFMANN“) (SCHELLEN-URSLI, SENNENTUNTSCHI, u.a.) oder die Grande Dame des internationalen Films Marthe Keller („MARIA REINHART“) (AMNESIA, HOMO FABER, u.a.) zu sehen. Das Drehbuch wurde von Simone Schmid (IM NIRGENDWO, DER BESTATTER) verfasst.


FILMINHALT

Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe ANNA REINHART lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Stadt von der Ankunft eines Mannes aufgerüttelt wird: Der junge Priester HULDRYCH ZWINGLI tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und sorgt mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche und das Söldnerwesen für heftige Diskussionen. Anna ist fasziniert von der Leichtigkeit und Fröhlichkeit des Mannes. Als sich Zwingli jedoch weigert, von Anna weiter Geld für Totenmessen anzunehmen, ist die Witwe schockiert. Wer ist dieser Priester, der behauptet, dass es kein Fegefeuer gibt? Zwinglis revolutionären Gedanken machen Anna Angst. Doch als sie beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in den Bann des charismatischen Priesters. Sie öffnet sich schliesslich dem neuen Glauben und einer neuen Liebe, und die Heirat zwischen Anna und Zwingli – bisher Priestern verboten – wird zu einer grossen Provokation des Reformators. Während Anna ihren Platz als eine der ersten Pfarrfrauen der Schweiz einnimmt, kämpft Zwingli für die innere Veränderung der Kirche: Er ist überzeugt, dass sich die Welt verändert, wenn alle Menschen die Bibel selber lesen und verstehen können, statt Anweisungen von der Kanzel zu hören. Mit seinen Gefährten macht er sich daran, das gigantische Werk auf Deutsch zu übersetzen und neu zu interpretieren und setzt sich dafür ein, dass eine breite Bevölkerung lesen lernt. Auch Anna wird von ihrem Sohn Gerold im Lesen unterrichtet und beginnt langsam, die Dinge zu hinterfragen und eigenständig zu denken. Sie unterstützt ihren Mann in seinem Kampf und hält Beleidigungen und familiäre Zerwürfnisse aus. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen entflammen beinahe einen Bürgerkrieg, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Wie radikal sollen die Veränderungen sein? Wie schnell müssen alte Gewohnheiten abgeschafft werden? Anna mahnt ihren Mann zu Zurückhaltung und Gottvertrauen. Aber je stärker Zwingli unter Druck kommt, desto mehr verhärtet er sich. Als die Reformation ins Stocken gerät und sich die katholischen Gegenkräfte zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt.



BEMERKUNGEN

Der Zürcher Reformator Huldrych Zwingli hat in wenigen Jahren die ganze Stadt Zürich und ein festverankerter Wertekanon auf den Kopf gestellt. Mit messerscharfem Verstand sezierte er das religiöse und gesellschaftliche System, er prangte Missstände an und hatte keine Angst, sich mit den Mächtigsten seiner Zeit anzulegen. Was Zwingli tat, hat unsere Gesellschaft bis heute tiefgreifend verändert. Zwinglis Wirken legte nicht nur den Grundstein für das heutige Sozialwesen, auch Religion und Rationalität fanden in einem neuartigen Bildungswesen eine wegweisende Verbindung. Werte wie Solidarität und Offenheit bildeten nicht nur die Basis für die Durchsetzung der Reformation, sondern sind noch heute – 500 Jahre später - topaktuelle Themen, die jede Gesellschaft in ihren Mittelpunkt stellen sollte. Doch wer war dieser widersprüchliche Mann?


Im Film „ZWINGLI-DER REFORMATOR“ wird Zwinglis Leben nicht nur aus seiner, sondern auch aus der Perspektive seiner Ehefrau Anna erzählt und reflektiert. Gemeinsam mit Anna erleben wir Zwingli als komplexen Mann und Menschen, der weit mehr ist als eine historische Figur. Und zudem ganz und gar nicht jenem Zwingli-Bild entspricht, welches ein Grossteil der Menschen in sich trägt. Diese für die Schweiz so wichtige historische Figur wird nahbar und übersetzt sich auf erzählerisch gekonnte Weise ins Gegenwärtige. „ZWINGLI - DER REFORMATOR“ wird so zu einem Film über Mut und Visionen; ein Film über den Kampf für die eigenen Ideale und über die Frage, wie weit man am Ende gehen soll, um zu gewinnen.



WEITERE INFOS

  • Die Dreharbeiten werden von Anfang Februar 2018 – Anfang April 2018 stattfinden

  • Drehorte: Zürich, Stein am Rhein, div. Locations in Baden-Württemberg

  • Schweizer Kinostart: Januar 2019 (Verleih Ascot Elite)

  • Infos zum Zwingli-Film 2019 – Freundeskreis: www.zwingli-film.ch

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Anne Walser (Produzentin) oder Tanja Sahli (Projektbetreuung) unter der C-FILMS Telefon-Nummer +41 44 253 65 55 oder sahli@c-films.com.

Ihre C-FILMS AG

Aktuelle Einträge
Archiv